Herstellung der Holzringe von PATRIZIA MOHR

Von der Idee bis zum fertigen Schmuckstück – bei mir stammt alles aus eigener Hand. Daher trägt die eingetragene Schmuckmarke PATRIZIA MOHR auch meinen eigenen Namen.

In meiner Werkstatt in Bayern entstehen alle Produkte in zeitintensiver Handarbeit mit viel Liebe zum Detail.

 

Als Goldschmiedin und Designerin lege ich besonderen Wert auf Ästhetik und ein anspruchsvolles, doch klares Design.

 

Die Hölzer sind alle von mir handverlesen, stets auf der Suche nach der schönsten Maserung. Ich arbeite ausschließlich mit Reststücken von renommierten Holzhändlern und Schreinern. Sie brauchen also keine Sorge haben – wegen meiner Ringe wird kein Baum gefällt!

 

Ehe und Partnerringe werden aus einem Stück geschnitten.

 


Die Bentwood Methode - Schichtverleimung

Meine Holzringe werden hauptsächlich aus sehr dünn geschnittenen Furnieren nach der Bentwood Methode hergestellt. Bentwood bedeutet schlicht Bugholz und beschreibt somit schon ein wenig den Prozess, wie Ihr Ring hergestellt wird. Die Hölzer werden schichtverleimt und dadurch erhalten die Ringe trotz Ihrer dünnen Wandstärke Ihre enorme Stabilität. Es ist ein sehr großer Kraftaufwand nötig um sie auseinander zu brechen.

 

Bekannt wurde dieses Verfahren u.a. durch Isaak Cole, der 1874 ein Patent anmeldete, nachdem er einen schichtverleimten Stuhl konstruiert hatte. Ebenso bekannt der Name Michael Thonet, der seit 1830 mit dieser Technik experimentierte. Viele namhafte Designer machen sich diese Technik ebenfalls zu Nutze, denken Sie an Charles Eames oder Arne Jacobsen, deren Stühle enorme Berühmtheit erlangten. Die Spuren dieser Technik reichen allerdings viel weiter zurück, den alten Ägyptern war das Prinzip dieses Herstellungsverfahren ebenfalls bereits bekannt.

 

Das Holz wird in Streifen geschnitten und dann schonend gedämpft. Hierbei wird absolut kein Holz verschwendet, da exakt soviel geschnitten wird, wie benötigt. Anschließend wird es zu einem Ring gebogen, gewickelt und getrocknet. In Richtung der Holzfaser wird es nun zu einem Ring in vielen Schichten verleimt und mit Druck gepresst und getrocknet. Dazu verwende ich einen sehr teuren Spezialkleber, der wasserfest, UV-resistent und elastisch ist, so daß er nicht spröde wird wie ein herkömmlicher Sekundenkleber. Insbesondere für die Verbindung von Holz und Metall ist dies enorm wichtig, da beide Materialien unterschiedlich auf Wärme und Kälte reagieren.

 

Nach dem Trocknen folgen aufwendige Schleifarbeiten in verschiedenen Körnungen, bis die gewünschte Oberfläche erreicht ist. Zu guter Letzt werden die Ringe nun versiegelt, um Ihnen den nötigen Schutz zu gewähren. Das hochwertige Finish erfordert sehr viel Zeit, da auch dieses in vielen Schichten hauchdünn aufgetragen wird.

 

Das Ergebnis ist ein wunderschöner Holzring - Schmuck aus der Natur!

Vorteile der Holzringe und der Bentwood Methode

 

  • Stabilität: Durch das Wickeln in Richtung der Holzfaser und das Schichtverleimen haben die Ringe keine Soll – Bruchstellen wie die Ringe, die aus Massivholz gedrechselt werden. Diese neigen dazu, entlang der Jahresringe spröde zu werden und brechen dann leicht auseinander.
  • Nachhaltigkeit: Im Gegensatz zu Massivholz Ringen fällt kein Abfall / Verschnitt an, da exakt soviel Holz geschnitten wird wie benötigt. Die Hölzer stammen alle aus Reststücken von holzverarbeitenden Betrieben in der Region, die für deren Bedarf zu klein sind.
  • Haptik: Die Holzringe haben eine fantastische Haptik. Sie fühlen sich warm und sehr angenehm an.
  • Optik: So verschieden wie wir Menschen sind auch die Hölzer und Ihre einzigartige Maserungen. Diese machen jeden Ring, unabhängig von seinem Design automatisch zu einem unverwechselbaren Unikat. Holz ist ein wunderschönes und sehr edles Material und insbesondere die Kombination mit Edelmetallen und Steinen führt zu einer fast magischen Ästhetik.
  • Tragekomfort: Ein Holzring ist extrem leicht. Immer wieder sich die Menschen fasziniert, wenn sie zum ersten Mal einen solchen Ring am Finger tragen. Sie sind federleicht und haben dadurch einen hohen Tragekomfort.
  • Exclusivität: Ein solch individuelles Schmuckstück hat nicht jeder. Es ist für Menschen, die das Besondere lieben. Durch Tragen eines Holzringes heben Sie sich klar von der Masse ab und Sie werden sich wundern, wie oft Sie auf Ihren neuen Schmuck neugierig angesprochen werden
  • Zeitgeist: Obwohl Holz in der Schmuckherstellung nicht neu ist, ist es aktuell absolut zeitgemäß und top modern. Von der Brille bis zur Handyhülle - Holz ist momentan absolut im Trend.

 

Ringpflege

Direkt nach Erhalt bedarf Ihr Holzring erst mal keiner Pflege. Sollten Sie aber Gebrauchsspuren und Kratzer an der Oberfläche bemerken, ist es Zeit den Ring regelmäßig zu ölen und /oder zu wachsen.

Dafür eignen sich diverse Wachse (Bienenwachsprodukte, Caranaubawachsprodukte, Antikwachse) bzw Öle wie Leinöl, Danish Oil, oder Nussöle.

Bei tieferen Kratzern empfehle ich Ihnen den Ring zuerst mit einem sehr feinen Schleifpapier oder 000 Stahlwolle anzuschleifen.

 

 

 

Kontakt

Patrizia Mohr

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